Hallo Freunde,
leider kann ich erst jetzt von meinem Wochenende berichten, da ich fast 2 Tage lang keinen Strom im Office hatte. Diese Zeit verbringt man dann mit lesen, Tagebuch schreiben oder auch mal schlafen =)
Nun zu meinem Wochenende. Die Fahrt hin nach Agogo war sehr spannend und lang. Ich bin sehr frueh morgens aufgestanden und war schon nach der ersten Busfahrt ins Zentrum Accras planlos, wo es hingeht. Aber das ist hier ganz normal. Man muss einfach immer Leute fragen. Ich hoffe und bete nur immer, dass es die RICHTIGEN Menschen sind, die ich anspreche. Nach einer 6 Stuendigen Reise bin ich dann sehr kaputt aber gluecklich in Agogo angekommen und wurde sehr nett von Claudi empfangen! =) Wir haben erstmal geredet, ausgeruht und gegessen. Danach sind wir mit "ihren Kindern" (Patienten, die eine schlimme Hautkrankheit haben) raus auf die Wiese und spielen gegangen! Das Wetter war dort das ganze Wochenende auch sehr angenehm, was mir wirklich vorkam wie Urlaub!
Claudia hat es echt sehr schoen in Agogo. Ihr muesst euch das so vorstellen: Ein Dorf umgeben von gruenen Huegeln (auf einen sind wir hochgelaufen). Am Anfang der kleinen Hauptstrasse, die durch das Dorf fuehrt ist der Eingang zum Hospital. Das Krankenhaus hat ziemlich viele Gebaeude, Information Desk, Eye Clinic, etc. =) einen richtigen Rundgang machen wir glaube ich naechstes mal! Zwischen den Gebaeuden sind schoene kleine Gruenflaechen oder kleine Maeuerchen aus buchsbaumartigen Straeuchern. Eine grosse Allee aus pappelartigen Riesenbaeumen bildet das Zentrum des Gelaendes. Ich habe mich dort so wohl gefuehlt und konnte mal wieder richtig durchatmen. Ich habe gar nicht gemerkt, wie schwer mir dieses Grossstadtleben in Accra faellt. Immer der Staub, die vielen Autos, keine Gehwege, Laerm, Dreck und Hitze. Davon konnte ich am Wochenende mal Abstand nehmen und Energie tanken!
Claudia wohnt mit 2 Fast-Doktoren und einer japanischen Krankenschwester in einer WG. Es tat sehr gut mal in einer WG zu sein, zusammen zu kochen oder einfach nur zu reden!
Sonntags ist Obruni-Treff. Da treffen sich noch 2 weitere deutsche Aerzte, mehrere Hollaender, die Japanerin und Claudi (manchmal duerfen auch paar Ghanaer mit ^^) zum Brunchen.
Die Bilder kommen bald.
Ghana
Accra
Dienstag, 27. November 2012
Donnerstag, 22. November 2012
Wochenenden
Ein kleiner Einblick in das Wochenende, das ich bei der wirklich lieben Familie Haityia verbracht habe! Sie sind beide um die 60 Jahre alt, haben 3 Kinder und wohnen in diesem netten Haus! Sie haben sich echt total um mich gekuemmert und haben mich bestens mit Essen versorgt! =)
Und nun etwas ueber mein letztes Wochenende! 16.-18.November 2012
Am Freitag hat mich relativ spontan Gloria, eine Freundin aus meiner Gemeinde, abgeholt und wir sind nach Accra (heisst so viel wie das Zentrum Accras) gefahren. Sie hat mir noch kurz gezeigt, wo sie arbeitet und danach sind wir shoppen gegangen. Nun zum Shoppen. Also so richtige Laeden gibt's hier eher selten und ich war auch eig noch nie so richtig in einem drin! Das normale ghanaische Einkaufen findet eindeutig auf der Strasse statt. Gloria war so nett und hat mich nicht auf den Makola Market gefuehrt (Das Bild von dem Marktplatz), sondern hat mich auf eine "Insider-Nebenstrasse" gefuehrt, wo man sehr gechillt und ohne grosses Gedraengel einkaufen kann! Das ist eigentlich sehr unnormal fuer Accra! Wir haben Stoffe, Seife, Obst und Gemuese gekauft! War echt cool mal ne Frau mit sich zu haben! =)
Danach mussten wir auch schon wieder schnell los...."Traffic" dieses Wort regelt so ziemlich den ganzen Alltag eines ghanaischen Menschens in Accra. Wenn man um 15 Uhr mit Einkaufen fertig ist, kommt man so ca. 17 Uhr heim, was schon relativ spaet ist, weil es hier um 18 Uhr dunkel ist.
Mein Rhytmus ist hier sowieso ganz anders! Um spaetestens 20.45 Uhr lieg ich im Bett! Da koennen meine Eltern mal stolz auf mich sein, hm?! =]
Naja, zurueck zum Wochenende!
Nach kurzem Warten im Office sind wir zu der naechsten Bushaltestelle gefahren und haben Lisa abgeholt! Lisa und ich haben den Freitagabend noch mit Che vor meinem Haeusle gemuetlich ausklingen lassen.
Am Samstag sind Lisa und Ich nach einem leckeren Fruechtefruehstueck aufgebrochen um "Ghana zu erobern" - fuer Samstag hatten wir uns die Universitaet vorgenommen. Die "University of Ghana" ist so ziemlich die beste in Ghana und verfuegt ueber ein riesiges Gelaende und unzaehlbar vielen Wohnheimen.
Nach einer spannenden Fahrt (wie immer durch 100-Mal nach dem Weg fragen) sind wir dann angekommen und haben die Hauptgebaeude des Campus angeguckt. Sehr schoene angelegte Gaerten und Statuen! Da wir ca. eine halbe Stunde zu den Hauptgebaeuden gelaufen waren, haben wir beschlossen uns etwas zu essen zu kaufen und das Unileben zu beobachten und auf einer Bank unser Essen zu essen. Wir waren uns am Anfang gar nicht sicher, ob das ueberhaupt erlaubt ist. In Ghana ist es nicht typisch Essen in der Oeffentlichkeit zu sich zu nehmen. Also in Accra machen es schon viele. Bei so viel Verkehr, Hektik und Grossstadt, kommt das jetzt immer mehr. Es ist schwierig fuer uns diese Regeln immer im richtigen Moment zu erkennen...dass macht das ganze Essensthema manchmal sogar etwas laestig. Man muss sich immer einen Ort suchen um das Essen mal geniessen zu koennen und um sicher zu sein, dass auch ganz sicher niemand zuschaut! =) Aber wir haben ja auch den Fremdenbonus, da ist uns ja niemand wirklich boese! Danach mussten wir dann auch schon wieder los! Nach meiner ersten Kokusnuss (gruene) am Strassenrand sind wir mit dem erstbesten Tro-Tro Richtung Kwabenya zurueck!
Hier ist mir auch aufgefallen, dass ich am Anfang total skeptisch war und immer nur daran gedacht habe, dass die Ghanaer immer nur denken wir waeren "die reichen Europaer" (weil mich oft Kinder nach Geld gefragt haben!). Jetzt haben sich meine Eindruecke als nicht ganz vollstaendig gezeigt! Im Tro-Tro wurden wir auf unsere Fahrt eingeladen! Das ist ghanaische Gastfreundschaft, Leute! Da koennen wir uns schon auch mal was abschauen! Und das ist mir am Sonntag gleich wieder passiert! Gloria hat mich am Freitag auch auf so viele Dinge eingeladen und hat immer nur gesagt, das muesse ich jetzt ueber mir ergehen lassen, das waere hier eben ueblich! :)
Der Sonntag war echt auch schoen! Wir waren im Gottesdienst und sind danach heim um ein bisschen auszuruhen! Die Hitze macht den Koerper schon traege, manchmal wuerde ich am liebsten im Bikini rumrennen...aber hier ziehen sich immer alle so viel an! Pullis, lange Hosen, Stiefel! Unglaublich!
Nachmittags sind wir mit der deutschen EMS-Pastorin Norina zu ihrer kleinen deutschen Gemeinde gefahren um ihr im Gottesdienst zu helfen! Es war am Anfang so komisch mit so vielen Deutschen zu reden, und die kommen aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands. Der Direktor des Goethe-Instituts war mit seiner Familie da, sie kommen aus Dresden! Ein Mann kommt aus der Naehe von Holzmaden und hat mir erzaehlt, dass er gerne mit seinen Kindern nach FILDERSTADT zum McDonald's geht! Das war so cool! Der Direktor der deutschen Botschaft ist auch Gemeindemitglied! =) Ich werde auf jeden Fall wieder in diese Gemeinde gehen!!
Da mein Jonathan in Shanghai ja so viel unternimmt und die ganze Stadt, Peking und bald auch Hong Kong erobert, habe ich beschlossen mein naechstes Wochenende auch gleich wieder mit einem Ausflug zu verplanen! Leider ist man hier eher dazu verleitet, weniger zu unternehmen, weil es hier das Wort "Entertainment" keine so grosse Rolle spielt. Aber am Dienstag habe ich beschlossen, Ghana zu erkunden und morgen um 5.30 Uhr gehts auf nach Agogo! Dort wohnt meine Mitfreiwillige Claudia und arbeitet in einem Krankenhaus. die Fahrt wird spannend weil es ca. 4 Stunden Fahrt sind und ich ca. 3 Mal umsteigen muss ach ja, und es gibt mehrere Staedte, die Agogo heissen! :] Mal schauen, wo ich raus komme!
| 9.-12. November 2012 Familie Haityia (oderso), beide Schulrektoren |
| Frau H. am FuFu kneten mit Angestellter Emilia und Enkel Ken |
| suesser suesser Ken, der mich immer "Auntie Theresa" nennt =) er ist 2 und redet unglaublich viel! |
| Hier soll bald das neue Haus der Familie gebaut werden. Ich bin irgenwie zu frueh in Ghana... |
Am Freitag hat mich relativ spontan Gloria, eine Freundin aus meiner Gemeinde, abgeholt und wir sind nach Accra (heisst so viel wie das Zentrum Accras) gefahren. Sie hat mir noch kurz gezeigt, wo sie arbeitet und danach sind wir shoppen gegangen. Nun zum Shoppen. Also so richtige Laeden gibt's hier eher selten und ich war auch eig noch nie so richtig in einem drin! Das normale ghanaische Einkaufen findet eindeutig auf der Strasse statt. Gloria war so nett und hat mich nicht auf den Makola Market gefuehrt (Das Bild von dem Marktplatz), sondern hat mich auf eine "Insider-Nebenstrasse" gefuehrt, wo man sehr gechillt und ohne grosses Gedraengel einkaufen kann! Das ist eigentlich sehr unnormal fuer Accra! Wir haben Stoffe, Seife, Obst und Gemuese gekauft! War echt cool mal ne Frau mit sich zu haben! =)
Danach mussten wir auch schon wieder schnell los...."Traffic" dieses Wort regelt so ziemlich den ganzen Alltag eines ghanaischen Menschens in Accra. Wenn man um 15 Uhr mit Einkaufen fertig ist, kommt man so ca. 17 Uhr heim, was schon relativ spaet ist, weil es hier um 18 Uhr dunkel ist.
Mein Rhytmus ist hier sowieso ganz anders! Um spaetestens 20.45 Uhr lieg ich im Bett! Da koennen meine Eltern mal stolz auf mich sein, hm?! =]
Naja, zurueck zum Wochenende!
Nach kurzem Warten im Office sind wir zu der naechsten Bushaltestelle gefahren und haben Lisa abgeholt! Lisa und ich haben den Freitagabend noch mit Che vor meinem Haeusle gemuetlich ausklingen lassen.
Am Samstag sind Lisa und Ich nach einem leckeren Fruechtefruehstueck aufgebrochen um "Ghana zu erobern" - fuer Samstag hatten wir uns die Universitaet vorgenommen. Die "University of Ghana" ist so ziemlich die beste in Ghana und verfuegt ueber ein riesiges Gelaende und unzaehlbar vielen Wohnheimen.
Nach einer spannenden Fahrt (wie immer durch 100-Mal nach dem Weg fragen) sind wir dann angekommen und haben die Hauptgebaeude des Campus angeguckt. Sehr schoene angelegte Gaerten und Statuen! Da wir ca. eine halbe Stunde zu den Hauptgebaeuden gelaufen waren, haben wir beschlossen uns etwas zu essen zu kaufen und das Unileben zu beobachten und auf einer Bank unser Essen zu essen. Wir waren uns am Anfang gar nicht sicher, ob das ueberhaupt erlaubt ist. In Ghana ist es nicht typisch Essen in der Oeffentlichkeit zu sich zu nehmen. Also in Accra machen es schon viele. Bei so viel Verkehr, Hektik und Grossstadt, kommt das jetzt immer mehr. Es ist schwierig fuer uns diese Regeln immer im richtigen Moment zu erkennen...dass macht das ganze Essensthema manchmal sogar etwas laestig. Man muss sich immer einen Ort suchen um das Essen mal geniessen zu koennen und um sicher zu sein, dass auch ganz sicher niemand zuschaut! =) Aber wir haben ja auch den Fremdenbonus, da ist uns ja niemand wirklich boese! Danach mussten wir dann auch schon wieder los! Nach meiner ersten Kokusnuss (gruene) am Strassenrand sind wir mit dem erstbesten Tro-Tro Richtung Kwabenya zurueck!
Hier ist mir auch aufgefallen, dass ich am Anfang total skeptisch war und immer nur daran gedacht habe, dass die Ghanaer immer nur denken wir waeren "die reichen Europaer" (weil mich oft Kinder nach Geld gefragt haben!). Jetzt haben sich meine Eindruecke als nicht ganz vollstaendig gezeigt! Im Tro-Tro wurden wir auf unsere Fahrt eingeladen! Das ist ghanaische Gastfreundschaft, Leute! Da koennen wir uns schon auch mal was abschauen! Und das ist mir am Sonntag gleich wieder passiert! Gloria hat mich am Freitag auch auf so viele Dinge eingeladen und hat immer nur gesagt, das muesse ich jetzt ueber mir ergehen lassen, das waere hier eben ueblich! :)
| Mein erstes Sonnenuntergangbild! Aus dem Tro-Tro fotografiert. |
Der Sonntag war echt auch schoen! Wir waren im Gottesdienst und sind danach heim um ein bisschen auszuruhen! Die Hitze macht den Koerper schon traege, manchmal wuerde ich am liebsten im Bikini rumrennen...aber hier ziehen sich immer alle so viel an! Pullis, lange Hosen, Stiefel! Unglaublich!
Nachmittags sind wir mit der deutschen EMS-Pastorin Norina zu ihrer kleinen deutschen Gemeinde gefahren um ihr im Gottesdienst zu helfen! Es war am Anfang so komisch mit so vielen Deutschen zu reden, und die kommen aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands. Der Direktor des Goethe-Instituts war mit seiner Familie da, sie kommen aus Dresden! Ein Mann kommt aus der Naehe von Holzmaden und hat mir erzaehlt, dass er gerne mit seinen Kindern nach FILDERSTADT zum McDonald's geht! Das war so cool! Der Direktor der deutschen Botschaft ist auch Gemeindemitglied! =) Ich werde auf jeden Fall wieder in diese Gemeinde gehen!!
Da mein Jonathan in Shanghai ja so viel unternimmt und die ganze Stadt, Peking und bald auch Hong Kong erobert, habe ich beschlossen mein naechstes Wochenende auch gleich wieder mit einem Ausflug zu verplanen! Leider ist man hier eher dazu verleitet, weniger zu unternehmen, weil es hier das Wort "Entertainment" keine so grosse Rolle spielt. Aber am Dienstag habe ich beschlossen, Ghana zu erkunden und morgen um 5.30 Uhr gehts auf nach Agogo! Dort wohnt meine Mitfreiwillige Claudia und arbeitet in einem Krankenhaus. die Fahrt wird spannend weil es ca. 4 Stunden Fahrt sind und ich ca. 3 Mal umsteigen muss ach ja, und es gibt mehrere Staedte, die Agogo heissen! :] Mal schauen, wo ich raus komme!
Donnerstag, 8. November 2012
Jeder Tag liegt in Gottes Hand!
Liebe Leser, die Zeit vergeht hier sehr schnell und der Tag fliesst in den anderen ueber...
Gestern gab es ein "Bord Meeting" im Office, an dem wichtige Maenner der Presby Church teilgenommen haben, ich wurde unteranderem vorgestellt und durfte "weil ich die einzige Obruni (weisse) hier bin auch am Festessen danach teilnehmen" ;) Ein paar von ihnen hatten auch mit Martin Frank zu tun! Leider konnte ich mir diese ganzen vielen Namen gar nicht merken! Danach sind wir nach Osu (Stadtteil Accras) gefahren, wo ein Vortragsabend, organisiert von der Stelle einer anderen Freiwilligen, war. Es war sehr schoen mal wieder von Dorothea zu hoeren und ein paar Neuigkeiten auszutauschen =)
Ich wurde auch daran erinnert, dass ich nicht mehr im Land der Ingenieure und Gesetze bin:
Gestern ist in Accra ein 6-Stoeckiges Einkaufszentrum der Kette "Melcom" eingestuerzt. Es gab 4 Tote und ca. 28 Verletzte.Ich war sehr bestuerzt, weil ich auch schon mal in einem dieser Laeden war. Jedoch in einem anderen Stadtteil.
Man muss hier sehr aufpassen, weil die Arbeiter nicht ueberwacht werden und nur schnell ihre Arbeit machen wollen. Sie arbeiten die Naechte durch und halten nicht die Zeiten fuers Trocknen des Zements ein, das Haus kann sich dadurch verformen!
Ich sehe hier auch immer wieder Baustellen, wo Arbeiter einfach auf Stahltraegern in 30 Meter Hoehe hocken und nicht gesichert sind - da bekomm ich immer die Krise!!
Im Radio habe ich gehoert, dass viele Diebe solche Gelegenheiten ausnutzen um die Laeden auszuraeumen. Ausserdem ist das Haus eingestuertzt, als die Angestellten ihre morgendliche Andacht hielten!
Morgen fahre ich nach der Arbeit zu einer Familie aus meiner Gemeinde. Sie nehmen mich fuer das Wochenende zu sich. Ihre Tochter wird auch dort sein! Darauf freue ich mich sehr, da ich dann endlich mal ein ghanaisches Maedchen besser kennen lernen kann! Der Mann ist Rektor einer grossen Schule in Accra und nimmt mich dann am Montag mit in die Schule. Also ein spannendes Wochenende!
Gestern gab es ein "Bord Meeting" im Office, an dem wichtige Maenner der Presby Church teilgenommen haben, ich wurde unteranderem vorgestellt und durfte "weil ich die einzige Obruni (weisse) hier bin auch am Festessen danach teilnehmen" ;) Ein paar von ihnen hatten auch mit Martin Frank zu tun! Leider konnte ich mir diese ganzen vielen Namen gar nicht merken! Danach sind wir nach Osu (Stadtteil Accras) gefahren, wo ein Vortragsabend, organisiert von der Stelle einer anderen Freiwilligen, war. Es war sehr schoen mal wieder von Dorothea zu hoeren und ein paar Neuigkeiten auszutauschen =)
Ich wurde auch daran erinnert, dass ich nicht mehr im Land der Ingenieure und Gesetze bin:
Gestern ist in Accra ein 6-Stoeckiges Einkaufszentrum der Kette "Melcom" eingestuerzt. Es gab 4 Tote und ca. 28 Verletzte.Ich war sehr bestuerzt, weil ich auch schon mal in einem dieser Laeden war. Jedoch in einem anderen Stadtteil.
Man muss hier sehr aufpassen, weil die Arbeiter nicht ueberwacht werden und nur schnell ihre Arbeit machen wollen. Sie arbeiten die Naechte durch und halten nicht die Zeiten fuers Trocknen des Zements ein, das Haus kann sich dadurch verformen!
Ich sehe hier auch immer wieder Baustellen, wo Arbeiter einfach auf Stahltraegern in 30 Meter Hoehe hocken und nicht gesichert sind - da bekomm ich immer die Krise!!
Im Radio habe ich gehoert, dass viele Diebe solche Gelegenheiten ausnutzen um die Laeden auszuraeumen. Ausserdem ist das Haus eingestuertzt, als die Angestellten ihre morgendliche Andacht hielten!
Morgen fahre ich nach der Arbeit zu einer Familie aus meiner Gemeinde. Sie nehmen mich fuer das Wochenende zu sich. Ihre Tochter wird auch dort sein! Darauf freue ich mich sehr, da ich dann endlich mal ein ghanaisches Maedchen besser kennen lernen kann! Der Mann ist Rektor einer grossen Schule in Accra und nimmt mich dann am Montag mit in die Schule. Also ein spannendes Wochenende!
Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird's erhalten.
Denn was huelfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewoenne und naehme an seiner Seele Schaden?
Denn was kann der Mensch geben, womit er seine Seele ausloese?
Markus 8,9
Freitag, 2. November 2012
| Meine tolle Kueche - die Kakarlaken, Riesenameisen und Mosquitos sind leider nicht erkennbar, aber wir versuche so gut wie moeglich in einer Symbiose zu leben :) |
| Makola Market - Zentrum Accras - Foto vom Head Office der Presbyterian Church of Ghana aus gemacht! |
Die ersten Bilder
| Das Haus des Direktors - mein Haeusle ist links daneben und so gut wie Teil dieses Hauses. |
| taegliche Fahrt im Tro-Tro oder "Car" - perfektes Bild um die Situation zu beschreiben voll, eng, schlaglochreich | ! |
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