Ghana

Accra

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Mein Friedenszentrum

Heute moechte ich einen kleinen Einblick in das Interfaith Centre geben. Das Office ist eigentlich ein kleines gemietetes Familien Haus im Stadtteil Haatso (Haaaaaaatscho) in Accra. Der Hausmeister (caretaker) ist Kingsley, er wohnt auch dort und liest sich in seiner Freizeit durch die Bibliothek hier.  Ausserdem gehoert ein Raum des Hauses noch einer anderen Kirchengemeinde, ich sehe oeftersmal einen Mann in diesen Raum verschwinden. =) Mehr weiss ich auch noch nicht. 
Ausserdem gibt es noch Emmanuel, Michael und Ben, die auch im Office arbeiten und Aufgaben wie die allgemeine Verwaltung, Public Relation also Oeffentlichkeitsarbeit und die Verwaltung der Bibliothek haben. 
Das Office hat ja zusaetzlich auch noch die kleine Bibliothek, die fuer jeden zugaenglich ist. Oftmals sind aber Studenten dort (University of Ghana ist nicht weit weg von hier). Der Chef des Intefaith Centres ist Prof. Rev. Antwi, bei dem ich auch wohne. Er arbeitet zusaetzlich noch als Professor in der University of Ghana. 
Der Alltag im Office sieht wie folgt aus:

7.45       (ist immer anders ^^ "it depends on the traffic") Ankommen und Fruehstueck 
              zubereiten
              essen, nebenher lesen, Mails checken
8.30       Morning Devotion (Andacht) - 9.15 Uhr  Ich muss sie immer freitags halten.
9. 30 - 13.00 Arbeiten (gerade ein 115-seitiges deutsches Dokument ueber den Islam      ins       Englische) 
13.00     Mittagessen. (Variiert zwischen Yams, Reis und Chicken, Obst, Fisch) 
14.00- 16.30 Uhr Arbeiten

Abfahrt ca. 16.30

Durch meine Ubersetzungsarbeit und vor allem auch durch Kingsley lerne ich hier immer wieder neues ueber das Christentum aber vor allem ueber den Islam. Ich muss sagen, dass ich davor nicht viel darueber gewusst habe. Ich bin aber sehr interessiert die Muslime in Deutschland besser zu verstehen und auch mit ihnen ins Gespraech kommen zu koennen
 In ein paar Wochen kann ich vielleicht mal mehr darueber erzaehlen. Ist aufjedenfall sehr spannend! Auch hinsichtlich der Nachbarlaender Ghanas, die grosse Konflikte zwischen Christen und Muslimen haben. 

Die letzten Wochenenden waren sehr schoen, da ich mich immer mit Lisa (Mitfreiwillige) treffen konnte. 
Letztes Wochenende z.B. waren wir in einer grossen Shopping-Mall in Accra im Zentrum. Es war sehr erschreckend wieder in so einer "europaeischen Welt" zu sein und so viele weisse Gesichter zu sehen! Nach ein paar Stunden haben wir uns daran gewoehnt und konnten es uns mal wieder richtig gut gehen lassen (mit KAFFEE und PIZZA). Es war aber auch schoen zu merken, dass es mir aber nichts aussgemacht hat wieder zurueck aus der Mall ins normale "Ghana" zu gehen!
 --> ein Zeichen, dass ich doch schon angekommen bin =) 

Es ist wunderbar zu sehen, wie die Menschen hier den Glauben so sehr in ihr taegliches Leben einbeziehen! Unvorstellbar, dass es in Deutschland eine christliche Sendung wie "Herzblatt" gibt, oder?! Das gibts hier! : )




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen